Cascaruda Yacht Club

Ausbildung beim Cascaruda Yachtclub

öesv zertifikatVorneweg

Die Ausbildung von Skippern ist für uns kein Geschäftsmodell, wir könnten davon keinesfalls leben. Die Lernunterlagen werden zum Selbstkostenpreis abgegeben; die Ausbilder sind sehr erfahrene Clubmitglieder, die ihr Wissen und ihr Engagement ohne großes Honorar zur Verfügung stellen.

Als Hochsee-Yachtclub, dessen Mitglieder die Tücken der Seefahrt kennen, ist es uns ein Anliegen, durch fundierte Ausbildung - unseren Jungskippern jenes Wissen mitzugeben das erforderlich ist, um

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Regattatraining 2017

31. März bis 2. April

Training des steirischen Segelverbandes mit Andreas Hanakamp

Regattatraining Izola 2017

Der Steirische Segelverband veranstaltet nach dem außerordentlich großem Interesse 2016 auch in der neuen Saison 2017 wieder ein Regattatraining für die Mitglieder seiner Mitgliedsvereine. Wir haben uns wieder für das Team der Segelwelt rund um Andreas Hanakamp entschieden.

Es wird nach dem erfolgreichen Start der steirischen Segellandesliga die Trainingsboote Seascape 18 mit Gennaker geben, als auch die bewährten J24 für vertiefte Ausbildung für den Spinnaker.

Details:
  • Termin: Freitag, 31. März, ab 09:00 Uhr bis Sonntag, 2. April 2016
  • Kursort: IZOLA, Treffpunkt: Marina Izola

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Skippertraining

img hanse545 lauferProfiskipper Reinhard Laufer bietet auf seiner Hanse 545 laufend umfangreiche Skippertrainings an. Folgende Bereiche stehen auf dem Programm, wobei auf individuelle Trainingswünsche der Teilnehmer immer eingegangen wird:

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Segelschein in Österreich - Überblick

oesv segelscheinHier finden Sie:

  • Warum Sie einen österreichischen Segelschein bevorzugen sollten
  • Wie Sie zum Segelschein kommen
  • Was es Sie kostet
  • Welche Segelscheine es gibt
  • Was die Voraussetzungen zum Erwerb sind

Österreichischer Segelschein - warum?

Fast alle Küstenstaaten dieser Welt verlangen vom Führer eines Wasserfahrzeuges das größer als eine "Nußschale" ist, einen Nachweis, dass er dazu auch in der Lage ist (vergleichbar mit einem Kfz-Führerschein). Diesen Nachweis, eine "Lizenz", können Sie in den meisten Fällen auch dort erwerben. Der Nachteil: Sie können sich nicht sicher sein, dass diese Berechtigung auch in anderen Staaten anerkannt wird.

int certificateNicht so bei der österreichischen Lizenz, dem so genannten "Befähigungsausweis" (hier vereinfachend auch "Segelschein" genannt).  Durch zwischenstaatliche Verträge ist sichergestellt, dass dieser auch international gültig ist. Der österreichische Befähigungsausweis hat amtlichen Charakter; auf Wunsch wird auch ein internationales Zertifikat ausgestellt.
icon informationLesen Sie dazu auch "Schiffsführung auf See" des Bundesministerium f. Transport u. Innovation"


Wie komme ich zum Segelschein?

Theoretisch brauchen Sie dazu niemanden. Sie müssen sich lediglich das geforderte theoretische und praktische Wissen aneignen und bei einer der staatlich legitmierten Prüfungsoganisationen den Nachweis dazu erbringen. Nach bestandener Prüfung können Sie die Ausstellung des Segelscheins beantragen. Ihren vorzulegenden Unterlagen müssen sie nur noch eine Bestätigung über ihre erworbene seemännische Praxis (Seefahrterfahrung) - siehe unterhalb - beischließen und schon haben Sie ihre Lizenz. Klingt einfach, ist es aber nicht.

Der Weg zum Befähigungsausweis zum Führen einer Jacht ist nicht ohne Hürden. Die Lernziele sind fordernd (siehe Prüfungsumfang FB2 und Lernziele OeSV) und der Erwerb der praktischen Kenntnisse kann sich auch über 2 (od. mehr) Jahre hinziehen. An dieser Stelle ist aber unbedingt festzuhalten, dass wirkliche Sicherheit auf See ganz maßgeblich von einer guten Ausbildung abhängt. (Sollten Sie daran zweifeln, geben Sie mal "Hafenkino" in ihren Browser ein.)

In der Praxis werden Sie also die Hilfe einer Seefahrtschule - wie beispielsweise der Cascaruda Yachtclub eine ist - in Anspruch nehmen. Diese bildet Sie sowohl im theoretischen als auch praktischen Bereich aus und übernimmt für Sie den ganzen Papierkram. Sie müssen lediglich darauf achten, dass die Seefahrtschule Ihrer Wahl eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte ist. (Liste OeSV lizensierte Ausbildungsstätten)

Und was kostet das?

Der Erwerb eines Segelscheins ist nicht billig. Die Kosten für die theoretische Ausbildung (ca. 300,-Euro) sind dabei noch der geringste Teil. Zu Buche schlägt jedoch die praktische Ausbildung. Sie müssen bedenken, dass beispielsweise für den Erwerb des (Standard)Befähigungsausweises FB2 (Fahrtengebiet 2) für Segeljachten, 18 Bordtage (und 500 Seemeilen) auf einer Segeljacht gefordert werden! Und das kostet dementsprechend. Je nach Belegung eines Schiffes können Sie mit 400,- bis 800,- pro Woche Törn rechnen.

icon tippSPAR-TIPP: Planen Sie das Projekt längerfristig; hängen Sie sich an Törns von Freunden oder Bekannten an und sammeln sie so, praktisch urlaubender Weise, einen Teil der erforderlichen Seemeilen. Wenn Sie zuvor den Skipper fragen, wird er Sie gerne in die nautischen Belange einweihen und nach Törnende eine Bestätigung (die werden Sie bei Antragstellung brauchen) ausstellen.


Persönliche Voraussetzungen

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder Hauptwohnsitz im Inland
  • Vollendetes 18.Lebensjahr (für Fahrtenbereich 1 vollendetes 16. Lebensjahr)
  • Körperliche und geistige Eignung (ärztliches Zeugnis einschließlich Befund über ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen)

Welche (österr.) Befähigungsausweise gibt es?

für Motorjachten oder/und Segeljachten bis zu 24 m Länge (10 m für Fahrtbereich 1) und einer Bruttoraumzahl (BRZ) von weniger als 300: (Die hier wiederholt aufscheinende Abkürzung "sm" bedeutet "Seemeile". 1 Seemeile = 1,852 Kilometer.)

  • Fahrtbereich 1 (FB1) – Watt- oder Tagesfahrt (Landabstand 3 sm)
  • Fahrtbereich 2 (FB2) – Küstenfahrt (Landabstand 20 sm)
  • Fahrtbereich 3 (FB3) – küstennahe Fahrt (Landabstand 200 sm)
  • Fahrtbereich 4 (FB4) – weltweite, unbeschränkte Fahrt

Erforderliche Nautische und technische Kenntnisse (seemännische Praxis) und Seefahrterfahrung

Begriffsbestimmungen dazu

Überfahrt: eine Fahrt in annähernd gerader Linie zwischen zwei Häfen, bei denen die gerade Verbindung eine Strecke von mindestens 20 Seemeilen außerhalb des Fahrtbereichs 2 beinhaltet;
Nachtansteuerung: eine Fahrt oder ein Teil einer Fahrt, bei der ein Liegeplatz mehr als zwei Stunden nach Sonnenuntergang, jedoch nicht später als zwei Stunden vor Sonnenaufgang erreicht wird;
Nachtfahrt: Fahrt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang mit einer Dauer von mindestens drei Stunden;
Gezeitenrevier: ein Küstengebiet, in dem der Tidenhub bei Nippzeit mindestens zwei Meter beträgt.

Für Segeljachten

Alle hier angeführten Spezifikationen sind auf einer Segeljacht zu erbringen

Fahrtenbereich 1 (FB1)

  • 50 sm
  • 1 Nachtfahrt mit einer Nachtansteuerung

Fahrtenbereich 2 (FB2)

  • 500 sm
  • 18 Bordtage
  • 3 Nachtfahrten mit je einer Nachtansteuerung

Fahrtenbereich 3 (FB3)

  • 1500 sm
  • 48 Bordtage, davon mindestens 500 sm als Schiffsführer
  • 5 Nachtfahrten mit je einer Nachtansteuerung
  • eine Fahrt mit einer Dauer von mindestens 50 Stunden ohne Unterbrechung; innerhalb dieses Zeitraums müssen insgesamt mindestens 10 Stunden außerhalb des Fahrtbereichs 2 zurückgelegt werden;

Fahrtenbereich 4 (FB4)

  • 5000 sm
  • 70 Bordtage, davon mindestens 2000 sm als Schiffsführer
  • 15 Nachtfahrten, davon mindestens drei mit einer Nachtansteuerung
  • Ansteuerung von mindestens vier unterschiedlichen Häfen in Gezeitenrevieren
  • eine durchgehende Fahrt über eine Strecke von mindestens 500 Seemeilen, davon mindestens 100 Seemeilen außerhalb des Fahrtbereichs 3; Ausgangs- und Zielort dieser Fahrt müssen mindestens 300 Seemeilen voneinander entfernt sein.

Für Motorjachten

Alle hier angeführten Spezifikationen sind auf einer Motorjacht zu erbringen

Fahrtenbereich 1 (FB1)

  • 50 sm
  • 1 Nachtfahrt mit einer Nachtansteuerung

Fahrtenbereich 2 (FB2)

  • 300 sm
  • 12 Bordtage
  • 3 Nachtfahrten mit je einer Nachtansteuerung

Fahrtenbereich 3 (FB3)

  • 1000 sm
  • 36 Bordtage, davon mindestens 250 sm als Schiffsführer
  • 5 Nachtfahrten mit je einer Nachtansteuerung
  • 3 Überfahrten zwischen Häfen, die in gerader Linie mindestens 100 Seemeilen voneinander entfernt liegen

Fahrtenbereich 4 (FB4)

  • 3500 sm
  • 70 Bordtage, davon mindestens 1400 sm als Schiffsführer
  • 15 Nachtfahrten, davon mindestens drei mit einer Nachtansteuerung
  • Ansteuerung von mindestens vier unterschiedlichen Häfen in Gezeitenrevieren
  • eine durchgehende Fahrt über eine Strecke von mindestens 500 Seemeilen, davon mindestens 100 Seemeilen außerhalb des Fahrtbereichs 3; Ausgangs- und Zielort dieser Fahrt müssen mindestens 300 Seemeilen voneinander entfernt sein

Nachweise (nationale Vorschriften)

icon informationYachtführung Prüfungsverordnung
icon informationInternationale Zertifikate für die Führung von Jachten


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