Cascaruda Yacht Club

Rosi Hofer schreibt am Mi, 04. Mai 2016:

flag lima followmeKC Tag 3 -

Der Morgen beginnt mit Sonne und Wind. Nach einer schönen Wanderung auf den "Gipfel" von Zut, der Blick auf die Kornaten ist traumhaft, geht's zum Frühstück und Skipperbesprechung. 

Geplant sind 2 Wettfahrten. Bei der ersten Navigationswettfahrt werden die Bavaria 40s als Letzte gestartet. Auf der Kreuz geht's uns gut. Doch einige andere haben Wegerechtsprobleme. So passierte es, das 22 mit Steuerboardwind lautstark seinen Vorrang einfordert und die 25 und noch eine Bavaria 40s wegdrehen mussten. Nur, die 25 konnte sich nicht in Luft auflösen, hatte selbst ein Leeboot knapp bei sich, und 22 luvte nicht entsprechend an um das Unvermeidliche zu verhindern. Kollision. 

An der Wendemarke (Boje) wurde es erneut eng. Die 30 läßt beinhart dem innenliegenden (3 Längenkreis) Boot, unmittelbar vor uns, nicht genug Raum und es kam, wie es kommen musste: das Leeboot berührte die Boje und wir machten das Manöver des letzten Augenblicks. Nach dem unfreiwilligen Ringerl haben uns einige Boote überholt. Naja. Protestieren, sollen wir uns das wirklich antun? 

Nach der Insel setzten wir den Spi und mussten schnell halsen. Die Böen drückten an, das kostete viel Zeit; wir waren Letzter. Genua raus, Spi bergen. 

Nach der nächsten Bahnmarke wollten wir ursprünglich den Spi wieder setzen, das war dann aber nicht nötig. Wir konnten mehr Höhe segeln, als alle anderen. Der Rest des Feldes hatte durch die schwarze Bora und Böen ohnehin mit den Spi zu kämpfen. Lucky Punch für uns? Wir konnten gut aufholen und sind dann doch 13. von 19 geworden. 

Die 2. WETTFAHRT wurde vorbereitet. Der Wind wurde stärker. Wir entschieden uns gleich für das 2. Reff. Im Funk hörten wir, dass 59 einen medizinischen Notfall hat und dringend den Regattaarzt braucht. Uns wurde mulmig als es hieß, der Hubschrauber kommt nach Pakostane. 

Die 2. WETTFAHRT wurde abgesagt. Wir rauschten mit gerefften Groß und Genua mit sagenhaften 8 kn nach Biograd.

Am Abend erfuhren wir von Blondl, dass eine Frau auf einer Salona den Großbaum auf den Kopf bekommen hat. Sie ist im Krankenhaus und die Ärzte sind zuversichtlich. Hoffentlich wird sie bald wieder gesund. 

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